Author Topic: Eingangspegel und Ausgangspegel  (Read 180 times)

Uli Nobbe

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Re: Eingangspegel und Ausgangspegel
« Reply #15 on: February 13, 2019, 15:21:15 »
Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es ja darum, den Pegel des Line-In zu sehen, und zwar an der Stelle, bevor Stereo Tool es "verbessert". Also Pre-DSP.

So sehe ich das auch, ja, und das hielte ich auch für sinnvoll.
- Dass Du "verbessern" in Anführungszeichen setzt, hat mir gerade einen heftigen Lachanfall beschert und mich an meinem Essen verschlucken lassen -  ;D ;D ;D

Was ich relativ leicht programmieren könnte, ist ein Rechtsklick-Menü, wo man die Anzeige des vorhandenen (einzelnen) Peakmeters zwischen diesen (intern ohnhin berechneten) Pegeln umschalten kann
(...)
Aktuell wird immer "Master" angezeigt.

Ich halte das für akzeptabel, alles andere kann auf die sicher lange ToDo-Liste.

Nur zum Verständnis: Über welche Master-Anzeige (die umschaltbar würde) reden wir eigentlich? Die im Encoder? Oder was missverstehe ich gerade?
In den Playern wäre es ja vermutlich ziemlich sinnfrei (es sei denn, man konfiguriert sich einen Player so klein, dass er nur das Peakmeter anzeigt  ;)).
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Tondose

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Re: Eingangspegel und Ausgangspegel
« Reply #16 on: February 13, 2019, 16:08:36 »
Ein zweites Peakmeter einzubauen ist aktuell zu aufwändig.

Das respektiere ich auf jeden Fall, ich frage mich allerdings, ob das bisher eingesetzte Peakmeter (nicht mein propagiertes schönes!) tatsächlich so kompliziert bereitzustellen ist. Ich stelle mir das so vor, daß dieselbe bestehende Peakmeter-Routine eben auch auf der Bildschirmobjekt-Ebene abrufbar wird. (Man sehe mir meine uninformatische Ausdrucksweise bitte nach.) Die LED-Uhr zum Beispiel ist sicher kein zweites mal dafür programmiert worden. Und dann bräuchte man auch keine Player klitzeklein ziehen.

Korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch sehe.

Mit der Umschalterei bist Du aber sicher auf dem richtigen Weg, Torben.


Naive Grüße

TSD

Tondose

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Re: Eingangspegel und Ausgangspegel
« Reply #17 on: February 13, 2019, 18:40:00 »
Hätte ich das hier

… die Anzeige des vorhandenen (einzelnen) Peakmeters …

vorher richtig gelesen, hätte ich mir meinen letzten Post vermutlich sparen können.


Überflüssige Grüße

TSD
« Last Edit: February 13, 2019, 18:51:29 by Tondose »

Torben

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Re: Eingangspegel und Ausgangspegel
« Reply #18 on: February 14, 2019, 08:22:01 »
Das respektiere ich auf jeden Fall, ich frage mich allerdings, ob das bisher eingesetzte Peakmeter (nicht mein propagiertes schönes!) tatsächlich so kompliziert bereitzustellen ist.

Kompliziert nicht, nur zeitaufwändig.

TomJumbo83

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Re: Eingangspegel und Ausgangspegel
« Reply #19 on: February 14, 2019, 10:12:08 »
Quote
Natürlich wird es (leider) immer Ignoranten geben, denen das hier gesagte am achteren Körperende vorbeigeht. Insofern sind tatsächlich die Leute „im Schaltraum“, also solche wie Du, TomJumbo83, gefragt, die zuliefernden Sendungsfahrer zur Sorgfalt anzuhalten, und zwar nicht, weil es in irgendwelchen ARD/IRT-Regelwerken steht, sondern weil vermurkst gefahrene Sendungen eine Beleidigung für die Ohren der Hörer (und ausschließlich für die senden wir schließlich, das wird oft übersehen!) sind. (Und in diesen Regelwerken stehen solche Sachen ja auch nicht ohne Grund – siehe oben.) Sind die „Rotlichtfahrer“ immun dagegen, nimm sie von der Antenne. Sollen sie doch ein anderes Programm zumüllen. (So würde ich es jedenfalls machen.)

Zu 100% meine Meinung! :D jedoch versuche ich es Anfangs mit weicheren mitteln bevor ich denen den Saft abdrehe.

Quote
An dieser Stelle muss ich TomJumbo ein wenig in Schutz nehmen. Er schrieb vorab etwas von "DJ" und "eingainen", und da ist es wirklich so, dass es auf den Mixern - auch den professionellen - quasi nur den Status "oben" oder "unten" gibt.
Ein DJ fummelt nicht am Fader, sondern am Gain-Poti, und in aller Regel ist der Master auch kein Fader, sondern ein unscheinbarer Poti.

Danke

Quote
Sich von diesen Gewohnheiten zu lösen und den Sprung in die Broadcast-Welt zu schaffen (sofern man keine DJ-Sendiungen fährt), ist eine deutliche Umgewöhnung.
Aber auch unter DJs gibt es die ignoranten Rotfahrer (der Limiter im PA-Controller wird's schon richten), also ist das geforderte Peakmeter mit Übersteuerungsanzeige auch hier nicht das geforderte Allheilmittel.

Ein Forderung ist das absolut nicht! Lediglich eine Anfrage ob es möglich wäre! Und das nehme ich sehr ernst mit meinen formulierungen!  ;)
Klar ist es kein Allerheilmittel -  aber es "kann" dazu beitragen eine Übersteuerung durch PEAK oder Rotbereich darzustellen. Vlt wäre auch ein PFL an genau dieser Stelle - das ist mir gerade noch so eingefallen -  genial um sein PRE DSP Signal mal eben ab zu hören. ( Ich höre jetzt schon Rückkopplungen....  :o) denn wer hat schon von euch den Line IN in Windows auf 100%? Also ich nicht. Selbst wenn die Anzeige dadurch noch im Grünen bereich ist sieht man eine eventuelle Übersteurung noch nicht. Aber zumindest trägt es dazu bei - sollte man am Mischpult die Gains verändern - das sich das auch dann deutlich im PRE-DSP Signal auswirkt. Insofern niemand den Line IN Gain in Windows verändert.

Quote
Guter Klang und eine sauber gefahrene Sendung entsteht im Kopf, getriggert von einem gesunden Gehör und Empfinden.
Das wiederum habe ich von Tondose gelernt, und, liebe Kinder, wenn er was sagt und schreibt, dann fragt zum Verständnis, aber ansonsten hört einfach zu, staunt und lernt.

Da gebe ich dir nur zu 50% recht. Natürlich setzt sich sie Sendung im Kopf zusammen. Aber, und hier kommt der knackpunkt.... die wenigsten hören ihr Signal das nach Stereotool ( POST DSP ) rausgeht auch auf dem Kopfhörer. Um eventuell Soundvergewaltigungen live ( mit Latenz ) mit zu bekommen. PRE DSP vorbeugend momentan schwer machbar innerhalb mAirlist wenn ich exakt zwischen LineIN der Soundkarte und Stereotool oder ähnlichem abhören will.

Das Post DSP abhören für die Moderation tödlich ist und das brauch ich euch ja nicht erklären durch die entsandenen Latenzen von ST ist klar.
(Kurzer Zwischenruf: In dem Profitorientierten Lokal Radio im Allgäu das ins Kabelnetz gesendet hat und ich zum ersten mal mit mAirlist in Berührung kam war genau-das-der-Fall... bedeutet man hat mit Latenz moderieren müssen.... wie grausam das ist könnt ihr euch selbst ausmalen)

Quote
Kompliziert nicht, nur zeitaufwändig.

Vielen Dank trotzdem schon mal das du dich der Sache angenommen hast.
Kurze Zwischenfrage.... die Anzeige im Encoder Fester bei Soundprocessing IN/OUT wäre ja im Prinzip genau das nur nur eben als Bildschirm Objekt gedacht.
Die PFL Buttons dahinter auf den PFL Kanal des Mischpultes konfiguriert wäre dann noch ein Sahnhäubchen...  ;D

Uli Nobbe

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Re: Eingangspegel und Ausgangspegel
« Reply #20 on: February 14, 2019, 13:03:50 »
Ich habe an der Stelle ein Verständnisproblem: Warum sollte man seine Sendesumme unbedingt post DSP abhören?

Vielleicht ist es naiv, aber ich dachte, StereoTool (oder Orban etc.) sind dazu da, das Signal sauber auf den Stream zu bringen. Das muss man doch nicht ON AIR abhören, wenn man da ohnehin nicht ständig nachregeln möchte (dazu gibt es ja vorher in stundenlanger Feinarbeit ausgetüftelte Presets).
- Warum man das im Allgäu so macht, mag deren Geheimnis bleiben, aber sinnhaft ist das (für mich jedenfalls) nicht -

Überhaupt kann ich Deine ganzen Routing-Thesen nicht nachvollziehen. Sowohl in mAirList selbst wie auch am Pult bist Du doch pre.
Selbst wenn Du das mAirList-interne Soundprocessing nutzt, hörst Du es doch nicht auf dem Kopfhörer. Am Pult bekommst Du gewissermaßen das Netto-Signal. Von daher verstehe ich deine Einwände, auch das mit Windows Line-In, nicht.

Schon deshalb sage ich: Konditioniert eure Ohren!
Da das aber bei den meisten leider nicht (mehr?) so gut funktioniert bzw. es durch Brikett-Sound versaut wurde, muss tatsächlich ein verlässlicher Aussteuerungsmesser her. Hier stimmen wir überein.
Und: Ja, mAirList bietet sich tatsächlich dafür an, so dass man weiß, dass die Darstellung stets auf dem gleichen Algorithmus beruht. Das war es dann aber auch schon; alles andere hat bitteschön am Pult stattzufinden.

Von daher ist die von Torben vorgeschlagene Variante "auf die Schnelle" eine gute Möglichkeit.

Nochmals: Wenn Du ein Problem mit Deinen Pult-Arbeitern hast, kann mAirList das nicht lösen.
Und falls Du ein verlässliches optisches Anzeigeinstrument zu Schulungszwecken brauchst, weil sonst de Groschen bei den Anwendern nicht fällt, dann nutze doch einfach das vielfältig konfigurierbare Orban Loudness Meter. Kostenfrei, sofort einsetzbar und messtechnisch auf dem aktuellen Stand.  ;)
mAirList v6.1.9

TomJumbo83

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Re: Eingangspegel und Ausgangspegel
« Reply #21 on: February 14, 2019, 13:26:16 »
Wie du schon sagst ist es ein Verständniss Problem das wir haben.

Warum sollte jemand das  Pre DSP Line In auf dem PFL haben?
Ganz einfach: um die summen den Mischpultes die in den Line in der Soundkarte gehen abhören zu können.
Ich bin da voll bei dir nachdem man ein Setup eingerichtet hat dies auch nicht wieder zu verändern. Und genau da sind wir nun wirklich im Rookie Hobby Bereich angekommen. Leider kommt es immer wieder vor, warum auch immer, das diese Einstellungen vermutlich wegen anderen Anwendungen, auf dem Mischpult verändert werden.
Dies führt im schlimmsten Fall dazu das die folgenden Sendungen nicht mehr so toll ausgewogen klingen. Auch Stereotool hat seine Grenzen wenn ein Signal zwar auf dem Mischpult mit den Blinklichter toll aussieht aber im Line in von Mairlist total übersteuert ankommt.

Natürlich kann Mairlist nichts für dumme Angewohnheiten der Nutzer oder Unfähigkeit dessen. Aber es würde dabei helfen solche Dinge eventuell zu visualisieren oder sichtbar zu machen.

Es gibt für jeden der Radio macht nichts schlimmeres als am Ende vom Hörer zu erfahren das es grausam klingt.
Wie das Stereotool bei allen konfiguriert ist liegt noch weitestgehend in meiner Hand aber nicht was sie an ihrem Mischpult verstellen.

Das mit dem Allgäuer Sender war nur eine Anspielung auf eine Erfahrung die ich machen konnte. Bitte drehe nicht die Wörter im Mund herum. Danke

Tondose

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Re: Eingangspegel und Ausgangspegel
« Reply #22 on: February 14, 2019, 15:46:00 »
Ich habe an der Stelle ein Verständnisproblem: Warum sollte man seine Sendesumme unbedingt post DSP abhören?

Weil es so gewünscht ist? Ich kenne eine Welle, da ist das ausdrücklich der Fall. Wenn AGC und dergleichen dazukommen, könnte es sogar sinnvoll sein. Ein professioneller Signalprozessor (z. B. „Optimod“) hat einen speziellen Abhörausgang, auf dem die Latenz gering ist. Der ist dann nicht ganz so prozessiert wie der Sendeweg, hört sich aber so an. (Fragt mich nicht, wie die das machen.) Hat man die latenzlose Abhörmöglichkeit nicht, muß man so oder so vor Prozessor abhören.


Stottotternde Grüße

TSD