Author Topic: Studiomikrofon  (Read 2018 times)

Studio Rebstock

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Re: Studiomikrofon
« Reply #15 on: April 12, 2010, 09:08:06 »
Vergiss mal das "t" in Bayern. Die haben dort mittlerweile bei einigen Produkten die Preise erhöht. Manches bekommst Du bei den Mitbewerbern günstiger bzw. zu "alten" t-Preisen.

Beispiele sind hier der Kölner Musicstore und, wer den nicht mag, Music-Town in Neubrandenburg.
Beim Procaster macht das schon 6 Euro aus, und so groß ist die Liebe zum t dann doch nicht. Guten Service scheinen alle zu bieten.

Es scheint wieder Wettbewerb zu herrschen, und das ist auch gut so.  :)

Gruß, Uli

Bernie

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Re: Studiomikrofon
« Reply #16 on: April 12, 2010, 09:47:52 »
Hallo Leute,

ich nutze das unten anglinkte seit Jahren sowohl für Aufioaufnahmen in meinem Homerecordingstudio als auch als Mike für meine Sendungen. Bin damit sehr zufrieden und dazu gibts noch ein ansprechendes Preis-Leistungsverhältnis.

http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-Studio-C02-Grossmembranmikro-Kugel/Niere-BassCut-nickel/art-REC0001545-000

Gruß
Bernie

radiorom

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Re: Studiomikrofon
« Reply #17 on: April 12, 2010, 10:57:24 »
Hi Bernie,

hast du eventuell ein Datanblatt davon. Mich interessiert die Empfindlichkeit.
Suche etwas was so um die 10mV/Pa liegt mit Nierencharakteristik.

Gruss:
-Serge-
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Bernie

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Re: Studiomikrofon
« Reply #18 on: April 12, 2010, 12:54:49 »
Leider hab ich kein Datenblatt oder etc. aber ich hab mal das Testergebnis aus dem Vergleichstest von www.memi.com kopiert

Zitat Test www.memi.com:

"Fame SKEC002

Bei diesem Mikrofon der Firma Music Store Köln handelt es sich um ein Großmembran-Kondensatormikrofon mit umschaltbarer Charakteristik zwischen Niere und Kugel. Außerdem besitzt es noch einen Low-Cut Schalter. Die dazugehörigen Schalter sind als einfache Schiebeschalter realisiert, die jedoch gut einrasten.

Das Mikro ist für 398 DM exclusiv bei Music Store zu erstehen und hatte deshalb natürlich von vornherein meine ungeteilte Skepsis zu ertragen. Irgendwie hängt uns doch allen das alte "Was-nichts-kostet-ist-auch-nichts"-Klischee an. Vom äußeren Eindruck her kann man beim Fame Mikro jedoch schon mal nicht klagen. In einem dem Studio Projects sehr ähnlichen Köfferchen wird es geliefert, und auch die Spinne ist genau die gleiche, etwas kleinere Konstruktion als beim C1. Ob es da nicht doch Verwandtschaften gibt? Man wird es wohl nie zu 100% wissen.

Leider konnte die Spinne in der Praxis dann doch nicht wirklich überzeugen. Da das Mikro gerade den benötigten Durchmesser hat, wirkt die Aufhängung in diesem Fall nicht sehr sicher, und ich würde mich hüten, dieses Mikro kopfüber aufzuhängen. Außerdem bekam das sehr edle Nickelgehäuse gleich beim ersten Mal hässliche Kratzer. Was bei größerem Durchmesser des Mikrofons noch zu überzeugen wusste, fällt hier gnadenlos durch.

Dies kann man jedoch beim Klang absolut nicht behaupten! Was das Fame in diesem Punkt für das Geld bietet, ist enorm. Auch hier ist der Klang sehr neutral und ausgewogen. Ich hatte wirklich meine Probleme, einen Unterschied zwischen dem C1 und dem SKEC002 zu entdecken. Nach langem Hören und Aufnahmen verschiedener Stimmen empfand ich das Fame als etwas nasaler im Vergleich zum Studio Projects. Hier war eine leichte Überbetonung um die 3000 Hz zu bemerken. Aber ohne Vergleich wäre mir das wahrscheinlich nicht mal aufgefallen. Der Effekt ist wirklich minimal. Sehr schön ist auch hier die räumliche Abbildung des Mikrofons. Einzig die etwas geringe Lautstärke war ein kleiner Wehrmutstropfen. Hier hätte ein schön klingender Mikrofonvorverstärker wahrscheinlich auch noch das letzte raus holen können.

Bei den Gitarrenabnahmen und den Sprachaufnahmen konnte das Fame aus den gleichen Gründen wie das C1 überzeugen. Sehr neutral und ausgewogen, mit viel räumlicher Atmosphäre. Im Endeffekt unterliegt das Mikrofon von Music Store klanglich ganz knapp dem C1 von Studio Projects. Dafür bietet es eine umschaltbare Charakteristik und kostet über 300 DM weniger. Der klare Preis-Leistungs-Sieger!"
Gruß
Bernie



radiorom

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Re: Studiomikrofon
« Reply #19 on: April 12, 2010, 23:20:57 »
Danke Bernie für dein Update.

Ich denke das Fame ist sicher für diesen Preis ein gutes Mike. Aber ohne Datenblatt wird das jetzt nix für mich. Ich brauche wirklich was so um die 10mV/Pa wegen der Nebengeräusche von der Strasse im Sommer. Also jedes C-Mike ab 15mV/Pa und empfindlicher ohne -10dB Pad fällt schon mal aus.

Für die Besucher werden wir das Sennheiser e835 nehmen, definitiv, das eignet sich gut und verzeiht vieles. (vielleicht dann auch für Mod und Co-Mod)
Das Marshall DRK hatte ich zunächst auch noch berücksichtigt, schied aber aus wegen des fehlenden -10dB Pads.

Da man bei Big "B" mittlerweile auch nix mehr verkaufen will (anscheinend) scheidet das C3 jetzt mal aus. Auf eine einfache Frage welcher Durchmesser der Befestigungsring hat zwecks Befestigung an einer Spinne kam nur blödes Gesabber als Antwort. Da wurde alles geschrieben, nur nicht der Durchmesser. Hallo!!! Als Hersteller muss ich doch dem Kunden diese Info liefern können... Ich bin echt sprachlos...
Somit haben die sich selbst disqualifiziert. Das Rennen wird jetzt das Samson CL7 machen für Moderation und Co-Moderation. Ich berichte dann wenn die Mikes angekommen sind mit Spinne, dem kleinen Popshield (das XL ist wirklich zu gross für den Studiobetrieb) und dem Rode Gelenkarm, etc...

Das big "t" in Bayern hat sich ebenfalls disqualifiziert. Ich fasse es einfach nicht, wie gross gespackt wird mit Kundenbetreuung und qualifizierten Mitarbeitern, wo diese aber bei der kleinsten Anfrage scheitern (ebenfalls Durchmesser des Befestigungsrings zwecks Befestigung an einer Spinne)

Gruss:
-Serge-
« Last Edit: April 12, 2010, 23:24:24 by radiorom »
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Timo

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Re: Studiomikrofon
« Reply #20 on: April 16, 2010, 16:28:07 »
Ein Kollege von mir hat sich dieses nette Mikro gegönnt. Hier mal eine Aufnahme: "Kein Kompressor, Gate, Limiter, EQ oder sonst irgendeine Bearbeitung (nicht mal normalisiert). Kein Popschutz (nur der im Mikro eingebaute). Rode Procaster direkt ins M-Audio Fast Track und dann mit Samplitude Music Studio 16 aufgenommen. Der Rechner steht auf dem Tisch ca. 30 cm neben dem Mikro und hat einen lauten Lüfter :) "

http://www.file-upload.net/download-2439597/Rode_Procaster_Mikrotest.mp3.html

Viele Grüße,

Timo



Ich würde mich aus Neugierde auch mal gerne mit einer Frage einmischen:

Hat einer von Euch mal das Rode Procaster getestet?
Gibt es evtl. mal nen Aircheck dazu?
Benötigt man hierfür einen zusätzlichen Vorverstärker oder schafft es ein Mischpult noch ausreichend zu verstärken?

Gruß
   Sven

Sven76LDK

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Re: Studiomikrofon
« Reply #21 on: April 17, 2010, 16:45:39 »
Hallo Timo,
vielen Dank für die Aufnahme Deines Kollegen...
Ist Dir der Einsprechabstand bekannt?

Das da in direkter Nachbarschaft zum Mikro ein PC-Lüfter brummen soll kann man mit meinen Brüllwürfeln gar nicht hören.
Auch an meiner Stereoanlage tue ich mich schwer damit. Entweder ich sollte mal zum Ohrentest oder das Mikro ist exakt das,
was viele Moderatoren in Ihren "Heimstudios" statt einem Kondensator-Mikro anschaffen sollten.
Aber bitte mit zusätzlichem Popshield ;-)

LG Sven
« Last Edit: April 17, 2010, 16:47:52 by Sven76LDK »
"Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen.
Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt.
Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns."

Zitat: Richard P. Feynman

Timo

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Re: Studiomikrofon
« Reply #22 on: April 19, 2010, 11:26:01 »
Hallo Sven,

eben mal schnell nachgefragt: der Sprechabstand war ca. 2 bis 5 cm.

"Ich hab jetzt mittlerweile meinen original Rode Popschutz drauf, den ich eigentlich für das Rode NT1-A gekauft hatte; der passt perfekt. Die original Rode Spinne dazu empfiehlt sich, das Ding passt wie angegossen rein (passt auch farblich gut in Schwarz).
Zum Thema Vorverstärker: Ich betreibe das Procaster ja direkt am USB-Audio Interface. Dabei muss ich den Mic Gain schon ziemlich aufreißen: ab ca. 90% wirds hörbar, ca. 93% passt, ab 95% fängts an zu verzerren."

Studio Rebstock

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Re: Studiomikrofon
« Reply #23 on: April 19, 2010, 18:59:07 »
Ich gebe zu, dass das Thema auch für mich sehr interessant ist, sich aber - auch, wenn es Hardware ist - zu weit von mAirList entfernt.

Zwar hätte ich noch genug Öl, das ich ins Feuer schütten könnte, aber ich möchte mir nicht unnötig Torbens Ärger zuziehen.
Aktuell gibt es einen von mir gesprochenen Vergleich zwischen dem t.bone SC450 und dem t.bone MB78 Beta. Die Erläuterungen und den Link dazu habe ich bei radioforen.de hinterlegt (das nimmt mir Torben sicher nicht krumm, schreibt er doch selber hin und wieder mal dort).

An dieser Stelle möchte ich anregen, die Diskussion woanders fortzuführen - das muss nicht zwingend radioforen.de sein, bietet sich aber an.
Einverstanden?  :)

Gruß, Uli

Torben

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Re: Studiomikrofon
« Reply #24 on: April 19, 2010, 22:16:36 »
schreibt er doch selber hin und wieder mal dort

Aber anonym ;)

Studio Rebstock

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Re: Studiomikrofon
« Reply #25 on: April 19, 2010, 22:50:28 »
schreibt er doch selber hin und wieder mal dort

Aber anonym ;)

Na ja, als "Doktor mAirList" jedenfalls nicht ... man kennt sich in den radioforen und schweigt, das ist das große Kapital dort ... bis auf diejenigen, die überall den gleichen Nick verwenden - die kennt man.  ;)

JK Peakmeter

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Re: Studiomikrofon
« Reply #26 on: May 11, 2010, 19:43:21 »
Hallo,

ich habe einen kleinen Beitrag zum Thema Großmembranmikro auf die Webseite vom Krankenhausradio Elmshorn gestellt.
Es geht dort um den Umbau eines MCO5 von Stagg, das nach dieser Modifikation eine ernste Konkurrenz (ich sage nur Konkurrenz - nicht Vergleich) zu einem wirklich bekannten Mikro aus Berlin darstellt. Die Kapsel ist natürlich die gleiche wie vorher - es geht nur um eine Modifikation der Schaltungshardware.

Klar ist, das man(n) aus Messing kein Gold machen kann...
...aber man kann es polieren ;-)

Gruß Jens
« Last Edit: June 03, 2010, 15:10:15 by JK Peakmeter »
Kreativität und Ideenreichtum macht aus dem typischen Nutzer einen professionellen Anwender...

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Re: Studiomikrofon
« Reply #27 on: May 12, 2010, 07:34:56 »
Hi Jens,

die MCO Serie wird aber schon lange nicht mehr produziert und ich wüsste jetzt auch nicht wo man noch ein MCO-5 oder 7 auftreiben könnte. Aktuell ist ja die PGT Serie von Stagg.

Wir sind mittleiweile trotzdem beim C3 gelandet für Mod und CO-Mod, nachdem wir rausgefunden hatten dass das Mike auf eine Oktava SM Spider passt.
Als Gastmike haben wir uns für das C2 entschieden. Ich muss sagen dass das C2 mich echt erstaunt hat, sowohl klanglich als auch im Preis.
Für die Gäste leichter zu handhaben als ein dynamisches und es verzeiht auch wenn man dran vorbei spricht, wie die Gäste das halt manchmal machen wenn untereinander diskutiert wird.

Gruss:
-Serge-
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Re: Studiomikrofon
« Reply #28 on: May 12, 2010, 09:50:06 »
In meinem akustisch Suboptimalen Studioquader ohne Dämpfung, bin ich vom 2x SC450 auf 2x e840 (mit MZW1 & SSM) umgestiegen und damit wirklich zufrieden. Danke für den Tip Uli.
[OT]
Dabei ist mir aufgefallen dass mein Behringer Pult MX16irgendwas durch die erzeugung der Phantomspeisung anfängt zu rauschen. Ohne ist es schon besser. Das DX1000 dagegen ist von sich aus schon erheblich ruhiger, obwohl ich mit den e840 den Preamp ordentlich aufgerissen habe.
[/OT]

JK Peakmeter

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Re: Studiomikrofon
« Reply #29 on: June 03, 2010, 15:11:50 »
Hallo,

ich habe einen kleinen Beitrag zum Thema Großmembranmikro auf die Webseite vom Krankenhausradio Elmshorn gestellt.
Vielleicht Interessant für alle Bastler, die schon immer mal ein Großmembranmikro zerlegen wollten...
...aber sich nicht trauen!

Nur Mut Freunde ;)


Gruß Jens
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