Hi Oliver,
danke für die guten Wünsche.
Einfach Play und Stop .. eine Songliste erstellen und fertig ist die Katze :)
mehr braucht man doch auch nicht.
Was man zum Radiomachen braucht, darüber gehen die Meinungen meilenweit auseinander. Ich behaupte: Wer einmal in einem richtigen Studio gesessen und eine Sendung gefahren hat, der wird auch in Zukunft nicht auf ein Mischpult verzichten wollen. Und, unter qualitativen Gesichtspunkten, auch nicht darauf verzichten können. Ich muss ich einfach zu jeder Zeit die Regler in Griffweite haben, um alle Lautstärken, Blenden usw. optimal aneinander anzupassen. Nur so kann ich eine technisch hochwertige Sendung fahren, die an die Qualität der professionellen Sender heranreicht.
Bei den in den letzten Jahren massenweise aus dem Boden geschossenen Webradios sind die Qualitätsansprüche üblicherweise geringer, aus zwei Gründen: Erstens kann nun jeder "mal eben" ein Radio aufmachen, also auch die Leute, die zum Beispiel nie sowas wie ein Moderationstraining mitgemacht haben. Zweitens kann man so ein Programm ja mit sehr geringem finanziellen Aufwand gestalten, spätestens dann, wenn man reine Softwarelösungen einsetzt. Dass dabei qualitativ schlechtere Sendungen herauskommen, versteht sich von selbst - auch wenn das nicht schlimm sein muss, solange es dem Hörer gefällt, ist ja alles ok.
mAirList bedient aber explizit nicht dieses Webradio-Segment sondern stattdessen das der Radios, die zwar auf der einen Seite einen professionellen Anspruch haben (also ein echtes Studio besitzen, auch mal Schulungen anbieten usw.), andererseits aber finanziell nicht in der Lage sind, eine kommerzielle Automation anzuschaffen. Uniradios und freie Radios bzw. Bürgerfunk sind ein gutes Beispiel.
Wenn du meinst, dass dir für deine Zwecke mAirList reicht - schön und gut. Aber wie gesagt - ein Shoutcast-Plugin wird es nie geben, da niemand davon ausgeht, dass das Signal beim "Heraustreten" aus mAirList schon sendefähig ist.
Torben